Imaginative Verfahren

Imaginative Verfahren

Spätestens mit dem Begriff der ‚Katastrophen-Phantasien‘ wird die immense Rolle von Phantasie und Imagination klar. Viele Problemsituationen hängen mehr von unseren Phantasien als von objektiven Gegebenheiten ab. Lebenserfahrungen stellen dabei die Leitlinien unserer Phantasien dar. Die vielfältigen Aspekte der (suggestiven) Auswirkungen unserer z.T. nicht voll bewussten Vorstellungen auf das konkrete Handeln in allen Lebensbereichen werden thematisiert. Verschiedene Techniken, diese Vorstellungen positiv zu beeinflussen und unsere Phantasie zur Lösung von Problemen konkret zu nutzen, werden theoretisch bearbeitet und praktisch geübt.

Weiterbildungsinhalte und Methoden

  • Imagination zur Diagnostik und Behandlung
  • Imagination bei psychischen Erkrankungen
  • Imagination bei körperlichen Erkrankungen (Heilungsimagination)
  • suggestive und imaginative Verfahren bei Kindern

Arbeitsform:

  • Wechsel von Vortrag/Diskussion mit praktischen Übungen

Literatur

Lazarus, A. (1980): Imagination in der Therapie und als Selbsthilfe, Pfeiffer, München
Coue‘, E. (1988): Die Selbstbemeisterung durch bewußte Autosuggestion, Schabe & Co., Basel
Brett, D. (20006): Anna zähmt die Monster, Iskopress, Salzhausen
Simonton, O.C.; Simonton, St.Matthews Simonton & Creighton, J. (1990): Wieder Gesund werden, Rowohlt, Reinbeck

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INFOMATERIAL

Dozent(en)

2020-08-14T12:05:05+02:00