Meisterkurs Geriatrische Homöopathie

MEISTERKURS „GERIATRISCHE HOMÖOPATHIE“

Fortbildungsleitung: Inga Maria Stalljann (Heilpraktikerin für klassische Homöopathie, Schwerpunkt Geriatrie),
Ärztlicher Leiter: Dr. med. Michael Teut (Arzt und  Homöopath),

Pharmakologie: Brigitte Bertl (Apothekerin);

Diese Fortbildung bereitet auf das homöopathische Patientenklientel kommender Jahre und Jahrzehnte vor. Demenz, Apoplex, M. Parkinson, Diabetes und Sterbebegleitung heißen die Herausforderungen der homöopathischen Zukunft. Polymedikation, Multimorbidität, Einschränkung in den Fähigkeiten sich zu äußern, jahrzehntelange Traumata, klinische statt individueller Symptomatik verwehren den Blick auf die von HomöopathenInnen erwünschte Gesamtheit der Symptome.

Patienten jenseits der Sprache gebrauchen eine andere Form der Begegnung. Die Fortbildung lehrt neben der Anamnestechnik bei Sprachlosigkeit die Einfühlung jenseits der kognitiven Ebene. Die Wahrnehmung von Blick und Ohr wird geschult.

Ergänzend zum theoretischen Teil und einer Vielzahl von Fällen und Arzneimitteln gibt dieses Seminar Impulse zur persönlichen Weiterentwicklung.

Die TeilnehmerInnen werden angeregt, sich mit den notwendigen Einsichten und Fähigkeiten im Umgang mit dem eigenen Älterwerden auseinanderzusetzen. Diese Lebensphase mit ihren ganz eigenen Herausforderungen aber auch ganz spezifischen Qualitäten und Möglichkeiten gilt es zu verstehen. Erste dann wird das Ziel des Seminares, dem alten Menschen auf Augenhöhe als Wegbegleiter zu begegnen, möglich. Ein Seminar welches „in die Tiefe geht“!.

Ziel des Kurses ist ein praxisbezogene Weiterbildung nach den Regeln der klassischen Homöopathie. Er richtet sich an HomöopathIn, Heilpraktiker, Arzt/Ärztinnen, Pflegekräfte, Krankenpflegekräfte, die eine Grundausbildung in der Homöopathie abgeschlossen haben.

ALLE WOCHENENDEN sind EINZELN buchbar!

Schwerpunkte des Kurses sind

  • Grundlagenschulung zum Thema „Alter“
  • Die geriatrische Anamnese
  • Behandlung von Apoplex
  • Behandlung desorientierter und dementer Patienten
  • Pharmakologische Beurteilung der Medikamentengaben
  • Umgang mit Multimedikation
  • Heilungshindernisse erkennen und beseitigen
  • Behandlung von Schlafstörungen
  • Behandlung von Schmerzzuständen
  • Behandlung von Decubitus
  • Wie setze ich Grenzen, wie schütze ich mich als Therapeut.
  • Sterbebegleitung
  • Arbeit in einem Pflegeheim, Kontaktaufnahme, die rechtlichen Voraussetzungen
  • Ernährung im Alter
  • Organotrope Behandlung
  • Adjuvantien (Phytotherapie, Öle)
  • Biografiearbeit
  • Einführung in die Validation (Kommunikationstechnik bei Desorientiertheit)
  • Einführung in die basale Stimulation;

Fortbildungsleitung und Dozentin: 
Inga Maria Stalljann

Ärztlicher Leiter und Dozent:
Dr. med Michael Teut
Oberarzt der Komplentärmedizinischen Abteilung an der Charieté in Berlin

Apothekerin:

Brigitte Bertl

Klassische Homöopathin und geriatrische Pharmakologin

TERMINE

Meisterkurs I : WE  „Die Grundlagen der geriatrischen Homöopathie“

Dozentin: Inga Maria Stalljann

Vorstellung Kursteilnehmer, Vorstellung des Projektes „Zeitspende Pflegeheim“.

Einführung in die Lebens- und Reifestufen des Menschen.

Die homöopathisch-geriatrische Anamnese anhand von Fallbeispielen.

Unterschied der ganzheitlichen Behandlung und Palliation.

Rechtliche Fragen zur Arbeit in Institutionen und Patientenverfügung.

Diagnostik von Schmerz und Angst bei sprachlosen Patienten.

Wie schütze ich mich vor Schmerz und Leid?;

Zusätzlich buchbar Fr  „Schmerztherapie im Alter Teil I“ Dozentin: Brigitte Bertl:

Grundlagen der Schmerztherapie von Entzündungen und Osteoporose, (NSAR Analgetika; Glucocorticoide; Osteoporosemittel) Gefährliche Arzneimittelnebenwirkungen in der Geriatrie;

Meisterkurs II:  „Schmerzbehandlung“

Dozentin Inga Maria Stalljann

Homöopathische Schmerzbehandlung

Homöopathie bei Schlaflosigkeit im Alter.

Wundbehandlung.

Potenzen und Dosierungen/Beurteilung der Mittelreaktion bei sprachlosen Patienten.

Selbsterfahrung von Sprachlosigkeit;

Zusätzlich buchbar: Fr „Schmerztherapie im Alter Teil II“ Dozentin Brigitte Bertl:

Grundlagen der Schmerztherapie mit Opiaten und Komedikation (Opiate, Antidepressiva, Antiepileptika)

Gefährliche Arzneimittelnebenwirkungen in der Geriatrie, Schlafmittel in der Geriatrie, Tranquilizer und Z-Substanzen Zopicion, freiverkäufliche Schlafmittel.

Meisterkurs III:

„Die homöopathische Behandlung des Apoplex, Fallbeispiele und Arzneimittellehre“ Dozent: Dr. med. Michael Teut (Charité Berlin)

“ Die Differenzierung der Herzarzneien und Fallbeispiele“ Dozentin Inga Maria Stalljann

Zusätzlich buchbar Fr  „Herzmedikamente in der Pharmakologie“ Dozentin: Brigitte Bertl: Grundlagen der wichtigsten Arzneimittelgruppen und gefährliche Nebenwirkungen in der Geriatrie, ACE Hemmer, B-Blocker, Calciumantagonisten, Diuretika „Antikoagulation und Thrombozytenaggregationshemmer, Lysetherapie bei Apoplex“ (Teil 1);

Meisterkurs IV:  „Die ganzheitliche Behandlung bei Demenz“

Dozentin: Inga Maria Stalljann

Die ganzheitliche Behandlung bei Demenz

Homöopathische Arzneimittel bei dementiell erkrankten Menschen

Einführung in die Valvation (Kommunikationstechnik bei Desorientiertheit)

Einführung in die basale Stimulation

DD der Demenzformen;

Zusätzlich buchbar: Fr  „Antidementiva und Psychopharmaka“ Dozentin: Brigitte Bertl)

Antikoagulation und Thrombozytenaggregationshemmer, Lysetherapie bei Apoplex“ (Teil 2), Antidementiva, Grundlagen der Therapie mit Antidementiva und gefährliche Nebenwirkungen, Gerontopsychiatrie Teil I;

Meisterkurs V:  „Sterbebegleitung“

Dozentin: Inga Maria Stalljann

Erfahrung mit Trauer und Kummer bei Patienten und Angehörigen.

Differentialdiagnose der homöopathischen Arzneien;

Zusätzlich buchbar: Fr.  „Pharmakologie“ Dozentin: Brigitte Bertl

Gerontopsychiatrie Teil II, Grundlagen der Therapie mit Neuroleptika und gefährliche Nebenwirkungen, Therapie des Morbus Parkinson, Grundlagen der Antiparkinsonmittel, Polymedikation – wichtige Interaktionen von Arzneimittel in der Geriatrie;

Ergänzen zum Kurs wird eine Zeitspende von wöchentlich einer Stunde empfohlen, in der ein bisher unbekannter alter Mensch in einem Pflegeheim besucht wird. Über die gesamte Kurszeit wird eine Supervision der Besuche garantiert.

INFOMATERIAL

2019-03-14T17:20:49+00:00