Phytotherapie

Phytotherapie

Wir bauen Brücken – zwischen Traditioneller und moderner Phytotherapie!

Heilpflanzen und Kräuter mit allen Sinnen (Urtinkturen, Salben uvm. selbst herstellen) erleben! Theorie und Praxis in Harmonie!

Moderne Phytotherapie ist heute viel mehr als die „Kräutermedizin“ vergangener Jahrhunderte. Sie ist längst keine reine Alternativmedizin mehr, sondern anerkannter Teil der heutigen naturwissenschaftlich orientierten Schulmedizin, auch wenn die Phytotherapie arzneimittelrechtlich neben der Homöopathie und Anthroposophie zu den „besonderen Therapierichtungen“ nach § 25 Abs. 7 AMG 76 zählt.

Die rationale Phytotherapie, für die wissenschaftlich überprüfbare Grundlagen (z.B. aus klinischen Untersuchungen) vorliegen, verfolgt ein kausales Therapieprinzip. Sie bietet ein reiches Potenzial an Therapiemöglichkeiten, was in besonderem Maße auch für die Prävention von Krankheiten gilt. Die Phytotherapie in einen rationalen Kontext zu stellen bedeutet allerdings nicht, den traditionellen Einsatz von Arzneipflanzen zu ignorieren.

Im Gegenteil – die auf Erfahrung basierende Medizin ist eine immens wichtige Entscheidungshilfe in den Bereichen, wo es bisher keine ausreichenden klinisch-pharmakologischen Daten gibt, was immer noch auf viele der verwendeten Arzneipflanzen zutrifft. Um die Wirkung und Wirksamkeit einer Arzneipflanze einschätzen zu können, bedarf es dabei deutlich mehr als das Erlernen der jeweiligen Einsatzgebiete. So abschreckend es sich auch anhören mag, Grundlagen der Botanik, Phytochemie und Phytopharmakologie sind unabdingbare Kenntnisse, die jeder Phytotherapeut mitbringen sollte.

Nicht nur, um erkennen zu können, welche Arzneipflanze in welcher Zubereitung für den Patienten die jeweils richtige ist, sondern auch, um die Flut an Forschungsergebnissen im Bereich der Phytotherapie richtig einschätzen zu lernen.

Wer heute Phytotherapie verantwortungsvoll betreiben möchte, muss anspruchsvoller werden – vor allem was die Aus- und Weiterbildung angeht.

Das Wissen über den traditionellen Einsatz von Arzneipflanzen in der Medizin und die Erkenntnisse der modernen Forschung können nicht in wenigen Wochen annähernd befriedigend vermittelt werden. So wie es unklug wäre, einen über Jahrhunderte entstandenen Erfahrungsschatz gering zu schätzen, so ist es doch auch fahrlässig, naturwissenschaftliche Untersuchungen zu Chancen und Risiken dieser Therapieform zu ignorieren.

Ziel einer guten Arzneipflanzen-Ausbildung muss also die Vermittlung beider Aspekte der Phytotherapie sein – das umfassende Verständnis für die Zusammenhänge von pharmakologischer Wirkung und Pflanzeninhaltsstoffen, aber auch die Sicherheit, zu entscheiden, wann über diese enggesteckten Grenzen hinausgegangen werden kann.

Auf der Reise durch unseren Organismus entlang der dazugehörigen Erkrankungen wird anhand von Fallbeispielen der mögliche Einsatz der unterschiedlichen Pflanzenzubereitungen besprochen. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Spagyrik und das sinnvolle Erstellen von Individualrezepturen. So besitzen Sie nach dieser Ausbildung die Fähigkeit, aus den vielen Möglichkeiten der Pflanzenheilkunde die Beste für Ihrenjeweiligen Patienten auszuwählen und können somit auch heute nochsanft, natürlich und nachhaltig helfen.

ZURÜCK ZU DEN WURZELN!

Auf der Reise durch unseren Organismus entlang der dazugehörigen Erkrankungen wird anhand von Fallbeispielen der mögliche Einsatz der unterschiedlichen Pflanzenzubereitungen besprochen. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Spagyrik und das sinnvolle Erstellen von Individualrezepturen. So besitzen Sie nach dieser Ausbildung die Fähigkeit, aus den vielen Möglichkeiten der Pflanzenheilkunde die Beste für Ihren jeweiligen Patienten auszuwählen und können somit auch heute noch sanft, natürlich und nachhaltig helfen.

GESCHICHTE DER PFLANZENHEILKUNDE

Um die moderne Pflanzenheilkunde mit ihren unterschiedlichen Herstellungs- und Anwendungsverfahren zu verstehen, werfen wir einen Blickin ihre Entstehungsgeschichte − von den alten Ägyptern bis zur heutigen inhaltsstoffbasierten Phytotherapie.

DIE „TAXONOMIE“

Wie werden Heilpflanzen offiziell klassifiziert? Immer mehr Fertigpräparate „verschwinden“ vom Markt und es wird wieder wichtiger, auch rezeptieren zu können! Um pflanzliche Rezepturen zusammenzustellen, ist es wichtig, die Nomenklatur zu kennen.

DIE WIRKSTOFFE

Grundlage bildet hierbei das Wissen um die Wirkungsbreite der pflanzlichen Inhaltstoffe und der verwendeten Pflanzenteile, denn daranlässt sich die Wirksamkeit wissenschaftlich gesichert ableiten. Wir besprechen die Inhaltsstoffe, deren Vorkommen und Wirkung anhand von Beispielen.

DER EINSATZ IN DER PRAXIS

Sie lernen verschiedene Fertigpräparate und Darreichungsformen aus dem Handel kennen, Sie lernen, wie Sie selbst ein Teerezept zusammenstellen können und an exemplarisch ausgewählten Pflanzen einige Rezeptvorschläge und Dosierungshinweise zur äußeren und inneren Anwendung kennen.

SPAGYRIK

Die Spagyrik ist ein besonderes Herstellungsverfahren und folgt den alten, aber immer noch gültigen Gesetzender Natur. Wir lernen die wichtigsten Prinzipien der Spagyrik kennen, um sie später im Kurs auch anwenden zu können. Erläutert an Beispielen nähern wir uns den Planetenprinzipien an.

GEMMO-THERAPIE

Sie ist eine noch recht junge Therapieform. Hergestellt werden die Mazerate aus Knospen und Triebgeweben. Wir setzen sie in Kombination mit pyhtotherapeutischen oder spagyrischen Mitteln ein.

AUSLEITUNG

Wir lernen einige Strategien und Pflanzen für diese wichtige Therapie kennen.

MAGEN-, DARMERKRANKUNGEN,DARMSANIERUNG

Welche Pflanzen helfen bei Durchfall, Verstopfung oder entzündlichen Darmerkrankungen? Darmpflege mit Pflanzen. Eine richtige Ausscheidung der Giftstoffe hilft bei vielen Erkrankungen und ist somit von großer Bedeutung.

ATEMWEGSERKRANKUNGEN

Welche Pflanzen helfen bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Die Behandlung von Allergien? Bewegungsapparat Schmerzen am Bewegungsapparat sind überdurchschnittlich häufig ein Grund,warum Patienten in unsere Praxen kommen. Wie können wir mit Pflanzensolche Erkrankungen wie Arthrose, Rheuma oder Gicht behandeln?

FRAUENHEILKUNDE

Wir lernen die wichtigsten Pflanzen für die Frauenheilkunde und deren Einsatz in Kombination in Tees oder spagyrischen Mischungen kennen.

NIERE, HARNWEGE UND PROSTATA

Nieren- und Blasenerkrankungen sowie funktionelle Beschwerden dieser Organe können sanft mit Pflanzen behandelt werden. Welche dafür in Frage kommen ist Inhalt dieses Teiles.

PSYCHE UND NERVEN

Die Anzahl der Fehltage am Arbeitsplatzist drastisch gestiegen. Hierkönnen Pflanzen eine sinnvolle Ergänzung zur Behandlung von Depressionen und Burn-Out-Erkrankungen bieten. Auch die daraus resultierenden Beschwerden wie Schlafstörungen oder Migräne können unterstützend begleitet werden.

HERZ-, KREISLAUFERKRANKUNGEN

Unser zentrales Organ, das Herz, willgut gepflegt sein! Dafür ist das einoder andere Pflänzchen gewachsen. Auch für Blutdruck und Gefäße hält die Natur in ihrer Apotheke einiges für uns bereit.

HAUT UND WUNDEN

Wir lernen, welche Pflanzen für die Behandlung der Haut und von Wunden eingesetzt werden können.

Kurszeit: 16 Termine à 90 Min.
Kursort: Am PC
Investition: € 480,- für den kompletten Kurs

Dozentin: Stephanie Meurer, Heilpraktikerin

Kurs offen für Heilpraktiker undHeilpraktikeranwärter

Kursunterlagen:Als Begleitmaterial erhalten Sie dieSchulungsfolien zum Download.

Arzneipflanzenkunde und Phytotherapie

START 10.10.2019! Jeweils der 2. und 4. Donnerstag im Monat, jeweils 16:30 Uhr bis 21:00 Uhr.

Dozentin: Frau Dr. Christiane Löffler, Pharm. Biologin

Moderne Phytotherapie ist heute viel mehr als die „Kräutermedizin“ vergangener Jahrhunderte. Sie ist längst keine reine Alternativmedizin mehr, sondern anerkannter Teil der heutigen naturwissenschaftlich orientierten Schulmedizin, auch wenn die Phytotherapie arzneimittelrechtlich neben der Homöopathie und Anthroposophie zu den „besonderen Therapierichtungen“ nach § 25 Abs. 7 AMG 76 zählt.

Die rationale Phytotherapie, für die wissenschaftlich überprüfbare Grundlagen (z.B. aus klinischen Untersuchungen) vorliegen, verfolgt ein kausales Therapieprinzip. Sie bietet ein reiches Potenzial an Therapiemöglichkeiten, was in besonderem Maße auch für die Prävention von Krankheiten gilt. Die Phytotherapie in einen rationalen Kontext zu stellen bedeutet allerdings nicht, den traditionellen Einsatz von Arzneipflanzen zu ignorieren.

Im Gegenteil – die auf Erfahrung basierende Medizin ist eine immens wichtige Entscheidungshilfe in den Bereichen, wo es bisher keine ausreichenden klinisch-pharmakologischen Daten gibt, was immer noch auf viele der verwendeten Arzneipflanzen zutrifft. Um die Wirkung und Wirksamkeit einer Arzneipflanze einschätzen zu können, bedarf es dabei deutlich mehr als das Erlernen der jeweiligen Einsatzgebiete. So abschreckend es sich auch anhören mag, Grundlagen der Botanik, Phytochemie und Phytopharmakologie sind unabdingbare Kenntnisse, die jeder Phytotherapeut mitbringen sollte.

Nicht nur, um erkennen zu können, welche Arzneipflanze in welcher Zubereitung für den Patienten die jeweils richtige ist, sondern auch, um die Flut an Forschungsergebnissen im Bereich der Phytotherapie richtig einschätzen zu lernen.

Wer heute Phytotherapie verantwortungsvoll betreiben möchte, muss anspruchsvoller werden – vor allem was die Aus- und Weiterbildung angeht.

Das Wissen über den traditionellen Einsatz von Arzneipflanzen in der Medizin und die Erkenntnisse der modernen Forschung können nicht in wenigen Wochen annähernd befriedigend vermittelt werden. So wie es unklug wäre, einen über Jahrhunderte entstandenen Erfahrungsschatz gering zu schätzen, so ist es doch auch fahrlässig, naturwissenschaftliche Untersuchungen zu Chancen und Risiken dieser Therapieform zu ignorieren.

Ziel einer guten Arzneipflanzen-Ausbildung muss also die Vermittlung beider Aspekte der Phytotherapie sein – das umfassende Verständnis für die Zusammenhänge von pharmakologischer Wirkung und Pflanzeninhaltsstoffen, aber auch die Sicherheit, zu entscheiden, wann über diese enggesteckten Grenzen hinausgegangen werden kann.

„Salus aegroti suprema lex – Das Heil des Kranken sei höchstes Gesetz!“

Lehrplan:

Arzneipflanzenkunde und Phytotherapie

Umfassende theoretische und praktische Ausbildung zur Anwendung pflanzlicher Pharmaka im Rahmen der Phytotherapie

Grundausbildung 

Den Terminplan erhalten Sie auf Nachfrage.

TIPP! Alle Module sind einzeln buchbar!

Grundlagen der Arzneipflanzenkunde

• Geschichte

• Möglichkeiten und Risiken der Phytotherapie

• Rechtliche Rahmenbedingungen

• Qualitätssicherung etc.

• Praxisgrundlagen zu Botanik und Pflanzensystematik

Phytochemie und Phytopharmazie

• Wirkstoffgruppen

• Grundlagen der Galenik in der Arzneipflanzenkunde

Phytotherapie

• Atemwegserkrankungen

• Erkrankungen der Verdauungsorgane

• Stoffwechselerkrankungen

• Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen

• Erkrankungen des Urogenitaltraktes

• Gynäkologische Erkrankungen

• Erkrankungen des Bewegungsapparates

• Hauterkrankungen

• Neurologische Erkrankungen

• Psychische und psychosomatische Erkrankungen

• Phytopharmaka zur Förderung der Abwehrkräfte und Leistungsfähigkeit

• Tumorerkrankungen

• Phytopharmaka in der Geriatrie

• Pädiatrische Erkrankungen

Praxismodule

Teil I Schwerpunkt: Kräuter und Blüten

• Grundlagen für den Umgang mit Arzneipflanzen (Sammelzeiten, Konservierung etc.)

• Herstellung verschiedener Pflanzenzubereitungen (Teeformen, Tinkturen, Salben, Spray)

• Anwendungsformen (Auflagen, Kompressen, Wickel, Bäder)

• Kräuterküche: Gewürz und Arznei

• Exkursion: Arzneipflanzengarten

Teil II Schwerpunkt: Wurzeln, Früchte, Harze

• Herstellung verschiedener Pflanzenzubereitungen (Teeformen, Tinkturen, Salben, Medizinalweine)

• Grundlagen des Verräucherns von Arzneipflanzen

• Giftpflanzen

• Exkursion: Arzneipflanzengarten

Tages-Exkursion zur Firma Martin Bauer (Vestenbergsgreuth), Hersteller von Arzneitees und Phytopharmaka

Abschluss der Ausbildung: Abschlussarbeit und -prüfung

Phytotherapie Wochenendkurs

Lehrplan Module

Geschichte der Arzneipflanzenkunde Möglichkeiten und Risiken der Phytotherapie Rechtliche Rahmenbedingungen Qualitätssicherung, Mutagenität u.a.

Grundlagen zu Botanik und Pflanzenbestimmung

Pflanzliche Inhaltsstoffe, phytochemische Grundlagen Wirkstoffgruppen: Phenolische Verbindungen (Flavonoide, Gerbstoffe etc.)

Wirkstoffgruppen: Bitterstoffe, Isoprenoide (Saponine, Terpene etc.) Ätherische Öle

Wirkstoffgruppen: Kohlenhydrate, Lipide, Alkaloide

Analytik und Galenik

Atemwegserkrankungen

Praxismodul I Schwerpunkt: Kräuter und Blüten

Praxismodul II Schwerpunkt: Wurzeln, Früchte, Harze

Erkrankungen der Verdauungsorgane

Stoffwechselerkrankungen

Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen

Erkrankungen des Urogentitaltraktes

Gynäkologische Erkrankungen

Hauterkrankungen

Erkrankungen des Bewegungsapparates

Neurologische Erkrankungen

Psychische und psychosomatische Erkrankungen

Phytopharmaka zur Steigerung der Abwehrkräfte und Leistung mit

Abschlussprüfung – Abschlussfeier – Zertifikatsübergabe.

Lehrgangsgebühr incl. Skripte und Teilnahmebestätigung.

AGB: Bei Kündigung, ab verbindlicher Buchung, bis 30 Tage (dreißig Tage) vor Lehrgangsstart fällt eine Verwaltungsgebühr von € 20,– an. Bei späterer Kündigung oder Nichterscheinen am Veranstaltungstag fällt die gesamte Kursgebühr an. Getränke, Obst und Gebäck steht an allen Lehrgangstagen kostenfrei zur Verfügung. Parkmöglichkeiten stehen ebenfalls kostenfrei zur Verfügung.

Tagesworkshop: Ein Tag für mich – geh Deinen Weg des Herzens!

An diesem Tag wollen wir gemeinsam in entspannter Atmosphäre mit Gesprächen, Ritualen, mit Unterstützung von Pflanzen und Elementen unsere Herzenswünsche erkennen. Gemeinsam gehen wir die ersten Schritte in Richtung Herzensweg.

Die Frage „Was ist meine Bestimmung – der Sinn meines Lebens?“ steht im Mittelpunkt des Tages.

Aus der Beantwortung können wir Kraft und Freude schöpfen und in unser Leben integrieren. Bereits Hildegard von Bingen möchte in ihrer Seelenapotheke, welche die übergeordneten 35 Laster und Tugendpaare beschreibt, „den Weltschmerz in himmlische Freude“ verwandeln.

Durch ihre unterschiedlichen Ausbildungen und Erfahrungen möchte Frau Großmann Sie auf diesem Weg unterstützen.

Seminartermin: Termin auf Anfrage

Seminargebühr: 80,- EUR, incl. Handout

Seminarleitung: Manuela Großmann, Heilpraktikerin

ANMELDUNG

INFOMATERIAL

Ihre Lehrkräfte

Dr. rer. nat. Christiane Löffler
Biologin, Fachbereich Pharmazeutische Biologie, Hauptdozentin für die Phytotherapie-Ausbildung, Kultur von Arzneipflanzen, Anlage von Klostergärten, „Grüne Schule“
Manuela Grossmann
Heilpraktikerin, Phytotherapeutin und Landwirtin
Jahrgang 1975
2019-09-04T17:41:21+01:00