Tipp des Monats „fieberhafte ERKÄLTUNGEN“ März 2019

Tipp des Monats „fieberhafte ERKÄLTUNGEN“ März 2019
 
Das Ganzheitliche Gesundheitskonzept achtet darauf, die Heil- und Lebenskräfte, -freude und -qualität zu stärken für ein gesünderes und bewussteres Leben im Einklang mit der Natur. Die Wege über sanfte Medizin und naturgemäße Heilweisen geben Impulse für ganzheitlich ökologisches Denken und Handeln, und zwar im Schnittpunkt von Praxis und Wissenschaft, von Behandlung, Beratung und Pflege.
 
Passend zur Jahreszeit geht es an dieser Stelle um (fieberhafte) ERKÄLTUNGEN, meist ausgelöst von Viren, mit den Symptomen Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und eventuell auch Ohrenschmerzen sowie leichtes Fieber.
 
Diese Infektionskrankheiten waren früher oft die häufigsten Todesursachen, daher verdienen sie auch heute volle Aufmerksamkeit: Art und Verlauf von Hitzephase, Schüttelfrostphase und Schweißphase geben Hinweise auf die Verschreibung der richtigen Homöopathika.
 
Vorsicht ist geboten bei fiebersenkenden Mitteln oder Antibiotika, da sie das natürliche Krankheitsmuster des (fieberhaften) Infekts verschleiern. Die Dauer einer Erkältung beträgt etwa ein bis zwei Wochen, meist ist der Verlauf kurvenförmig, nimmt also langsam zu, erreicht für zwei bis vier Tage ihren Höhepunkt und klingt wieder ab. Bei längeren oder stärkeren Beschwerden könnte es sich um die echte Grippe (Influenzua) handeln, dann sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden!
Zur Linderung gibt es Komplementärmedizinische Möglichkeiten, z. B. mit Hausmedizin:
 
Bei Schnupfen Dampfinhalationen mit Salzwasser, dadurch werden die Schleimhäute befeuchtet. Nasenduschen spülen Krankheitserreger im Nasensekret aus der Nase. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr (zwei bis drei Litern pro Tag) hilft, den in den Atemwegen festsitzenden Schleim leichter abzulösen oder abzuhusten.
 
Fiebersenkende Maßnahmen sollten sorgfältig bedacht werden, sie sind vor allem sinnvoll bei extrem hohen Temperaturen (über 40 °C), z. B. durch Medikamente, auch Eisbeutel in den Leisten. Bettruhe ist nicht zwingend erforderlich, wohl aber körperliche Schonung.
 
Die schulmedizinische Behandlung arbeitet mit fiebersenkenden Medikamenten wie z. B. Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Paracetamol oder Metamizol.
 
Die Naturheilkunde bietet zur Behandlung von Erkältungen folgende Verfahren an:
Ernährungstherapeutisch mit vollwertiger Kost,
wenig Fleischanteil, viel Gemüse und frisches Obst;
viel Flüssigkeit (Kräutertees, stilles Wasser, keine Milch wegen Verschleimung).
 
Die Orthomolekulare Therapie achtet auf Vitamine, besonders C und Nährstoffe, vor allem Zink und Selen;
Ausgleich liefern Obst oder -säfte, z. B. Zitrusfrüchte, schwarzer Johannisbeersaft, Hagebutte, Sanddorn u. a.
 
An Ordungstherapeutischen Verfahren sind hilfreich: Autogenes Training, progressive Muskelrelaxation nach Jakobsen oder Psychotherapie im Sinne einer Psycho-Neuro-Immunologie.
 
Die Physikalische Therapie wird gern komplementärmedizinisch verwendet, sie stützt sich z. B. auf Wasseranwendungen, Saunabesuche, Kuraufenthalte an Orten mit Reizklima, Wadenwickel u. a.
 
Akupunktur eignet sich gut zur Unterstützung des Immunsystems.
 
Heilpflanzen liefern Medikamente zur Abwehrstärkung wie z. B. Extrakte aus Wasserdost und Lebensbaum (nicht bei Fieber!), auch als homöopathische Arzneimittel.
 
Bei den ersten Erkältungsvorboten helfen auch Mischpräparate z. B. mit Linden-, Malven- und Holunderblüten oder Thymiankraut. Zur prophylaktischen Immunsystemstimulation bieten sich Vitamin C, Zink, Vitamin D3, Eisen, Selen, konzentrierter Brennesseltee oder ein Trunk aus Knobauch, Zitronen und Olivenöl an.
 
Bei leichteren akuten Krankheiten (Grippe, Erkrankungen der oberen Atemwege, Rachenentzündung usw.) können z.B. folgende homöopathische Mittel in niederer Potenz sanft, schnell und unnachteilig zum Einsatz gebracht werden:
 
• Aconitum D12: bei plötzlich auftretendem Schnupfen oder Fieber,
• Belladonna D12: bei hohem Fieber, Mandel- und Rachenentzündungen,
• Bryonia D12: bei hohem Fieber, Gliederschmerzen, begleitenden Magen-Darm-Beschwerden,
• Camphora D12: bei ersten Krankheitszeichen,
• Echinacea D12: bei ersten Anzeichen einer Erkältung, Frieren mit Übelkeit und Reizbarkeit,
• Eupatorium perf. D12: bei beginnender Erkältung oder Grippe mit Fieber und Frösteln, Knochen- und Gelenkschmerzen.
 
GUTE BESSERUNG UND SCHÖNES LEBEN, Ihr
 
Dr. Michael B. Leisten, Heilpraktiker;
NATURA Akademie, Laub 12, 97357 Prichsenstadt
2019-03-25T15:15:40+02:00